Die Suchmaschine von Google wirft zu nahezu jedem Thema Treffer und Informationen aus. Nicht immer sind sie allerdings leicht zu finden. Teilweise weil nur wenig Information existiert, hauptsächlich aber, weil zu viel davon existiert und man tausende und abertausende Webseiten angeboten bekommt, die man gewiss nicht alle durchsuchen möchte. Aber, es gibt Mittel und Wege, das Gesuchte leichter zu finden. Und diese stelle ich hier nun vor:

 

1.) Die richtigen Suchworte

Leute die Informationen ins Web stellen, fragen sich meistens „was könnte jemand suchen, um auf meine Seite zu kommen?“. Je nach Zielpublikum werden Fachwörter verwendet, oder – und das ist weitaus der häufigere Fall – so einfache und allgemeingültige Worte wie möglich.

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Beispiel: Schmerzt der Kopf und man sucht nach mir tut der Kopf weh, wirft Google 7.000.000 Treffer aus. Beim Suchwort Kopfschmerzen, kommen gleich knapp 3 Millionen Treffer.

 

2.) Einschränkungen

Nun reicht es unter Umständen nicht, nach Kopfschmerzen zu suchen, man will ja genauere Infos. Und hier schränkt man die Suche nun so ein, indem man mehr Worte eingibt. Denn Google sucht dann nur nach Seiten, die ALLE diese Worte enthalten.

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Beispiel: Gibt man nun Kopfschmerzen und Stirnbereich ein, kommen nur noch etwas über 9.000 Treffer. Schreibt man noch ein Ursache dazu, sind es knapp 4.000 Treffer. Je expliziter man also sucht, um so schneller wird man das Gesuchte finden. Je allgemeiner die Infos sind, die man haben möchte, um so weniger Suchworte muss man verwenden.

 

3.) Einzelne Worte ausschließen

Gibt man vor ein Suchwort ein Minus ein, dann weiß Google, dass dieses Wort im gesuchten Dokument nicht aufscheinen soll.

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Beispiel: Hier werden nur Seiten aufscheinen, in denen das Wort Homöopathie nicht vorkommt. Das funktioniert übrigens auch mit Worten aus Domains. Möchte man alle Ergebnisse, außer jene von z.b. netdoktor.de, dann gibt man -netdoktor ein

 

4.) Nach exakten Formulierungen suchen

Setzt man Worte unter Anführungszeichen, sucht Google nach exakt diesen Worten in exakt dieser Reihenfolge. Das ist besonders dann wesentlich, wenn man einen Liedtext sucht, ein Zitat, eine wortwörtliche Rede oder ähnliches.

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Beispiel: Gibt man an den Schnee im Januar ohne Anführungszeichen ein, so sind die Ergebnisse Wetterberichte- und prognosen. Gibt man diese Worte dagegen innerhalb von Anführungszeichen an, landet man beim Schneewalzer.

 

5.) Operatoren:

Operatoren sind Worte die man vor die Suchworte stellen kann, und wodurch man nur bestimmte Bereiche durchsucht.
site: Suche auf einer bestimmten Webseite (z.b. site:akte.de Auszahlung)
filetype: Hier sucht man nach bestimmten Dateien (z.b. filetype:pdf 0900)
..: Die zwei Punkte sind wie ein „bis“ zu behandeln. (z.b. Lied 1965..1968)
link: Beispiel: Mit link:akte.de werden alle Seiten angezeigt, die auf akte.de verlinkt haben

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Man kann die Operatoren auch miteinander verknüpfen. In diesem Beispiel findet man alle PDFs auf akte.de

 

6.) Suchergebnisse filtern

Google bietet nicht nur die Möglichkeit nach Webseiten zu suchen. Man kann auch gezielt nach Bildern suchen, nach Videos, nach Nachrichten und vieles mehr.

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In den Suchoptionen ganz rechts, besteht auch noch die Möglichkeit in einem bestimmten Land zu suchen, einer bestimmten Sprache, einer bestimmten Zeit, sowie einem bestimmten Standort.

 

Auch noch interessant zu wissen:

– Google beherrscht Umlaute
– Ob man Groß- oder Kleinschreibung verwendet, spielt keine Rolle
– Tippfehler sind nicht so wichtig, Google bietet die richtige Schreibweise an
– Google berücksichtigt verschiedene Schreibweisen. Sucht man z.b. nach „Grafik“, wird auch „Graphik“ mitberücksichtigt.
– Rechnungen und Umrechnungen einfach in die Suchzeile eingeben (z.b. 245+123 oder Dollar in Euro). Das funktioniert auch für Formeln.
-Uhrzeit leicht rausfinden, indem man „Zeit Stadt“ oder „Zeit Land“ eingibt (z.b. Zeit Kuba)
– Zeichen wie ! oder ? werden ignoriert